Archive von Dezember 2010

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Irland: Immer mehr Pferde werden ausgesetzt

Donnerstag, 30.Dezember 2010
Neben Griechenland hat die Wirtschaftskrise vor allem die Iren kalt erwischt. Als es ihnen noch gut ging, haben sie sich teure Pferde angeschafft. In der Krise werden die Pferde einfach ausgesetzt.Nach Schätzungen wurden tausende Pferde sich selbst überlassen. Man findet sie an Autobahnen und Ausfallstraßen, zwischen Wohnsiedlungen, in den Parks und Wäldern. Die Tiere sind völlig verwahrlost und abgemagert. Tierschützer versuchen die Tiere vor dem Hungertod zu retten. Darunter schwere irische Zugpferde, Shetlandponys, vor allem aber hochblütige Rennpferde. Manche von ihnen haben einmal bis zu 30.000 Euro gekostet. In der Krise wurde ihr Unterhalt den früheren Besitzern zu teuer.
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Euro-Krisenjahr 2010: Absturz eines Superstars

Sonntag, 26.Dezember 2010 Nie zuvor war der Euro so gefährdet wie 2010 - und mit ihm die Europäische Union. Griechen-Krise, gigantische Rettungspakete, drohende Staatspleite in Irland: Für die Gemeinschaftswährung war es ein extrem turbulentes Jahr, wie der Rückblick auf die Euro-Achterbahn zeigt.

Finanzkrise: Irland muss vierte Bank verstaatlichen

Donnerstag, 23.Dezember 2010 Irlands Einfluss auf den maroden Finanzsektor wächst rasant: Die Regierung hat eine weitere Bank unter staatliche Kontrolle gestellt. Mit der Allied Irish Banks verliert nun das vierte Kreditinstitut seine Eigenständigkeit.

Bad Bank: Irlands Friedhof für gescheiterte Bankerträume

Mittwoch, 22.Dezember 2010
Vor einem Jahr wurden die Iren für ihren beherzten Plan zur Bankenrettung international gelobt. Heute gilt die staatliche Auffanggesellschaft eher als Teil des Problems, das Irland zum Rettungsfall gemacht hat. Die Bad Bank hält faule Kredite für 71,2 Milliarden Euro.
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Kampf gegen die Schuldenkrise: China bietet sich als Euro-Retter an

Dienstag, 21.Dezember 2010 Die Volksrepublik, Dein Freund und Helfer: China verspricht Krisenländern wie Irland und Spanien konkrete Hilfen im Kampf gegen die Schuldenkrise an. Was dies genau bedeutet, ist bislang unklar. Doch der Einfluss Pekings auf den Kontinent dürfte massiv wachsen.

Pleitestaaten: Mächtiger Investor warnt vor Euro-Kollaps

Montag, 20.Dezember 2010 Es ist eine düstere Prognose für die Euro-Zone: Der weltweit größte Anleiheinvestor Pimco gibt die Währungsunion fast verloren. Die Allianz-Tochter rät zum radikalen Schritt - Schuldenländer wie Griechenland, Irland und Portugal sollten den gemeinsamen Verbund vorübergehend verlassen.

113 Milliarden Euro: Deutsche Banken sind größte Irland-Kreditgeber

Samstag, 18.Dezember 2010 Es ist nur eine Schätzung, aber die hat es in sich: Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds haben Institute aus der Bundesrepublik in Irland mehr Kredite vergeben als die Geldhäuser anderer Länder. Insgesamt summiert sich das deutsche Insel-Engagement auf 113 Milliarden Euro.

Ratingagentur stuft Irlands Kreditwürdigkeit drastisch herab

Freitag, 17.Dezember 2010

Irland in der Schuldenkrise (Foto: dpa)

Dank der Hilfen des Euro-Rettungsschirms verfügt Irland derzeit über ausreichend Geld. Doch an den Finanzmärkten wächst die Sorge, dass die Regierung in Dublin die Schuldenprobleme nicht in den Griff bekommt. Die Ratingagentur Moody's stufte die Kreditwürdigkeit Irlands gleich um fünf Stufen herab. [mehr]

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Irland: Abtreibung bei Gefährdung als Menschenrecht

Donnerstag, 16.Dezember 2010 Drei irische Frauen, die zur Abtreibung nach England reisen mussten, haben vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geklagt und zum Teil Recht bekommen: Eine Abtreibung muss in Irland möglich sein.

Irland nimmt Hilfspaket von EU und IWF an

Mittwoch, 15.Dezember 2010

Irlands Ministerpräsident Brian Cowen (Foto: Reuters)

85 Milliarden Euro für die grüne Insel: Das irische Parlament hat sich für die Annahme der Finanzhilfen von EU und IWF ausgesprochen. Damit könnten noch in dieser Woche die ersten Kredite fließen. Ministerpräsident Cowen verteidigte den Schritt erneut als alternativlos. [mehr]

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