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Hauskauf in Irland

Von Michaela Schleussner | 2.September 2009

Meist helfen ja die Unternehmen, für die ein Auswanderer in Irland arbeitet bei der Suche nach einer passenden Bleibe. Insbesondere in Irland ist es so, dass mehr als 80 Prozent in einem Eigenheim wohnen. Eine von dem Unternehmen zunächst bezahlte Mietwohnung in den Sozialbauten ist meist die erste Adresse, die man als Auswanderer in Irland hat. Lange allerdings zahlen Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Wohnung allerdings nicht. Die allgemeine Situation in Irland ist dabei so, dass die Mieten sehr hoch sind und die meisten Mietverhältnisse aus diesem Grund meist auch unsicher und kurzfristig. Bald schon wird bei den meisten Immigranten daher der Wunsch wach, ein „eigenes Häuschen im Grünen“ zu besitzen. Viele Auswanderer verfügen hierfür auch noch – vielleicht aus einem Hausverkauf in Deutschland – über die nötigen finanziellen Mitteln, um einen Hauskauf in Irland ohne einen Kredit bewerkstelligen zu können. Zumal das Kreditmaximum auch an das Einkommen und die zu tragenden Fixkosten geknüpft ist. Bei der Suche nach einer Immobilie kann im Übrigen auch ein Makler helfen. Dieser hält sich was die Courtage angeht an den Verkäufer.
Hausbesichtigungen in Irland beginnen meist im Büro des Maklers. Dann fährt man gemeinsam zum Objekt. Wie auch in Deutschland sind hier „Warum“ – und „Weshalb“-Fragen oftmals angebracht, um nicht „die Katze im Sack“ zu kaufen. Hat der Kaufinteressent das Objekt gefunden, von dem er meint „Das ist es“, kontert der Makler gleich mit der Frage – ausgenommen bei Neubauten: „Was für ein Angebot machen Sie?”. Der Kaufpreis ist in Irland nämlich reine Verhandlungssache. Hat man den Zuschlag erhalten, so fängt der Spaß beim Hauskauf in Irland erst richtig an, insbesondere wenn eine Bank als Kreditgeber involviert ist. Diese schickt nämlich einen Schätzer zum Objekt der Begierde los. Der kommt dann im Idealfall natürlich mit dem Ergebnis zurück, dass das Objekt mehr wert ist, als man geboten hat und dem Ergebnis, dass mit dem Haus alles in Ordnung ist. Beinhaltet das Gutachten Negatives, so wird auch noch ein Architekt. Der Hauskauf kann so schon mal zu einer Nervensache machen. Der ganze Hauskauf wird im Übrigen von einem Anwalt begleitet. Dessen Gebühren liegen bei rund 1 Prozent des Kaufpreises. Da in Irland mit dem Hauskauf soviel Bürokratie verbunden und so viele Personen involviert sind, kann es von dem Aussuchen des Hauses bis zur Schlüsselübergabe durch Makler oder Anwalt des Verkäufers schon einige Zeit dauern. Reine Nervensache eben bis man in die eigenen Wände einziehen kann.

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Topics: Irland | Kein Kommentar »

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