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Irlands „grüne“ Küche – Teil 2
Von Michaela Schleussner | 20.September 2009
Außer dem Nationalgericht Irish Stew ist Irlands Küche nicht nur „grün“, sondern auch vor allem eines – frisch. Ein typisches Beispiel hierfür ist Seafood. Während es heute wieder immer mehr reine Seafood Lokale gibt, hängt in der normalen Bevölkerung dem Seafood der Makel an ein Armutsessen zu sein. Denn während der Hungernsnöte, die Irland immer wieder heimgesucht haben, stellten Meer, Seen und Flüsse die einzige Nahrungsquelle dar. Und dabei waren die Iren in ihrer langen Geschichte nie ein Volk von Fischern. Lange Zeit galten die Meeresfrüchte in Irland aus diesem Grund eher als Ausweichnahrung.
Dabei hat Irland etwas einmaliges zu bieten, was sich das restliche Europa wünschen würde: Die Möglichkeit fangfrischen Fisch anbieten und verspeisen zu können, da kaum ein Ort mehr als 100 km vom Meer entfernt liegt.
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