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Die öffentliche Gesundheitsversorgung in Irland
Von Michaela Schleussner | 4.September 2009
In Irland gibt es zwei Kategorien des Anspruchs auf die öffentliche Gesundheitsversorgung. Kategorie 1 berechtigt Sie zu einem vollen Anspruch auf den gebührenfreien medizinischen Service. Kategorie 2 berechtigt Sie lediglich zur Wahrnehmung von einem eingeschränkten gebührenfreien medizinischen Service. Aber mit Kategorie 2 können Sie sich auch bei einem Arzt ihrer Wahl behandeln lassen. Und Irland hat ausgezeichnete Allgemeinärzte.
Wurden Sie der Kategorie 1 zugeordnet und haben eine Krankenkarte erhalten, so gehen Sie im Falle des Unwohlseins zu einem „anerkannten“ Arzt, der Liste steht, die Ihnen zugesandt wurde. Aus dieser Liste finden Sie sicherlich einen guten Arzt, wenn Sie Kollegen, Freunde oder Nachbarn nach einer Empfehlung fragen. Allerdings sollte der Arzt Ihrer Wahl auch über die nötigen „Qualifikationen“, bzw. „Spezialisierungen“ verfügen.
Die Arztsprechstunden sind meist Montags bis Freitags in der Zeit von 8.30 Uhr bis 18 Uhr. Samstags werden auch Notfälle behandelt, und zwar in der Zeit von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr oder am Nachmittag. Bevor Sie zum Arzt gehen, sollten Sie zuvor einen Termin vereinbaren. Einige der Gemeinschaftspraxen in Irland haben auch einen eigenen 24-Stunden Notfallservice. Und natürlich gibt es auch einen Vertretungsservice und die Möglichkeit einen Hausbesuch zu vereinbaren. Alternativ zu den Arztpraxen existieren in Irland auch noch so genannte Medi-Zentren (medicentres genannt). Hier müssen sie sich nicht anmelden, um behandelt zu werden.
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